1. Was ist Butterschmalz eigentlich?

Butterschmalz ist in der warmen Küche die Alternative zu Olivenöl. Es ist ein Naturprodukt, das aus Butter hergestellt wird. Butterschmalz wurde ursprünglich in den Alpenregionen erfunden, um Butter haltbarer zu machen. Die Sennerinnen schmolzen die Butter am Rand eines Kohleherdes ein. Von diesem eigentümlichen Schmelzvorgang erhielt Butterschmalz seinen Namen. Durch das Anwärmen entstand auf der flüssigen Butter ein aus Milcheiweiß bestehender Schaum, der mit einer Schaumkelle abgeschöpft wurde. Dieser Vorgang – das so genannte Klären – wurde so lange wiederholt, bis sich keine Schaumkronen mehr auf der Butter bildeten und das Wasser vollständig verdunstet war. Teile des Milcheiweißes setzten sich auch am Boden des Topfes ab. Als Filtrat erhielt man das klare, goldgelbe, reine Gourmetfett. Das filtrierte Butterschmalz wurde abgegossen und in verschließbaren Steingutgefäßen über Monate hinweg gelagert.

Die Herstellung von Butterschmalz ist natürlich moderner geworden. Aber damals wie heute hält Butterschmalz sich selbst in einer angebrochenen, verschlossenen Packung über mehrere Monate frisch, sowohl im Kühlschrank als auch bei Zimmertemperatur. Durch das Klären, den Entzug von Eiweiß und Wasser, wird Butterschmalz nicht nur haltbarer, sondern brennt im Gegensatz zu Butter und anderen Fetten auch bei hohen Anbrattemperaturen nicht an. Butterschmalz besitzt dabei einen einzigartigen Buttergeschmack, der den Eigengeschmack aller Zutaten unterstreicht. Das macht BUTARIS zum idealen Begleiter beim Braten, Backen, Kochen und Frittieren.

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